14. August 2018

Digital Detoxing – oder wie wir lernen, uns digital zu entgiften

Ein bisschen mehr analog - das ist das Prinzip von Digital Detoxing - z. B. mit dem Boot am Wasser

Vor ein paar Tagen habe ich mit meinem Cousin unsere langjährige Englischlehrerin besucht. Eine absolut liebenswerte Dame, die uns viele Jahre auf dem Gymnasium begleitet hat. Bei selbstgemachtem Zwetschgenkuchen (super lecker!) berichtete jeder, was er zurzeit so macht. Dabei kam das Thema „Blog“ zur Sprache. Prompt waren wir mitten drin im aktuellen Thema „exzessiver Medienkonsum“.

12 Stunden Medienkonsum pro Tag??!

Das soll der normale Durchschnitt sein, den wir am Tag mit modernen Medien- und Kommunikationsmitteln verbringen?! Also mit Handy, Laptop, Navi, smart TV, usw. Davon mehr als drei Stunden allein mit unserem Smartphone. Das kommt einem unglaublich lange vor, stimmt aber leider.

Laut einer Studie haben 72% der Deutschen ihr Smartphone nachts griffbereit neben dem Bett.

Ich habe von einer Hebamme gelesen, die von einem frischgebackenen Vater berichtete, der nach der Geburt erst einmal ein Foto von seinem Baby schoss und dann 20 Minuten damit verbrachte, es ins Internet hochzuladen. Anstatt sich um Mutter und Kind zu kümmern. Da fehlen mir die Worte. Merken wir tatsächlich nicht mehr, wie verrückt die Welt geworden ist?

Reizüberflutung

Niemals ohne Handy, immer erreichbar und permanent am Schreiben. Der durchschnittliche User sieht mehr als 200 Mal pro Tag auf den Bildschirm seines Smartphones. 80 Mal davon wird das Handy entsperrt. Man könnte ja irgendetwas Bahnbrechendes verpassen. Das raubt viel Zeit – und stresst gewaltig, manchmal sogar bis hin zum Burnout.

Digital Detoxing heißt das Zauberwort!

Das Ziel von Digital Detoxing ist der bewusste Konsum der Medien. Denn die digitale Welt ist ja nicht per se schlecht – im Gegenteil. Auch die LTS nutzt digitale Kanäle. Es liegt an uns – den Usern – Verantwortung zu übernehmen und Maß zu halten. Hilfestellung bieten Seminare, Apps und sogar Digital-Detox-Camps! Interessant ist, dass Steve Jobs (ja, DER Steve Jobs) seinen Kindern nur sehr limitierten Zugang zu iPad & Co. gewährt hat! Er, der Visionär, legte großen Wert auf gemeinsame Erlebnisse wie Abendessen mit der Familie.

Nur Mut!

Werden wir doch wieder ein bisschen mehr analog…. Der temporäre Verzicht auf alles Digitale bringt Zeitgewinn und senkt den Stresspegel. Bleibt zu hoffen, dass wir die dadurch gewonnene Zeit auch entsprechend nutzen…. Aber das ist wieder ein anderes Thema…… ;-).

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Bildquelle: LTS Lohmann Therapie-Systeme AG

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Team Redaktion
Autor: Team Redaktion
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